Vergleich · Strom speichern und messen
Balkonkraftwerk-Speicher zum Nachrüsten: 8 Steckdosen-Speicher im Vergleich
Speicher fürs Balkonkraftwerk nachrüsten: 8 Steckdosen-Speicher mit Messwerten aus unabhängigen Tests zu Wirkungsgrad, Home Assistant und Preis je kWh.
Dieser Beitrag enthält Partnerlinks zu Amazon. Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Mehr dazu
Testsieger Marstek Venus E 3.0: am meisten nutzbare Kapazität fürs Geld und lokal steuerbar, aber mit wackeliger App.
Preis-Tipp Zendure SolarFlow 1600 AC+: günstiger Einstieg mit offizieller Home-Assistant-Integration und gutem Wirkungsgrad.
Premium Anker Solarbank Max AC: 7 kWh, offizielle lokale Schnittstelle, wetterfest. Dafür 73 kg und spürbare Ladeverluste.
Du hast schon ein Balkonkraftwerk und willst einen Speicher nachrüsten? Am einfachsten geht das mit einem Steckdosen-Speicher, also einem Stromspeicher für die Steckdose: Er wird an eine normale Steckdose angesteckt, lädt sich mit dem Strom, den dein Balkonkraftwerk oder deine PV-Anlage gerade übrig hat, und gibt ihn abends wieder ins Hausnetz ab. Im Gegensatz zu Hybrid-Speichern hat er keinen eigenen Solar-Eingang: Er funktioniert mit jeder bestehenden Anlage, ohne Umbau.
Wir haben die acht gängigsten Speicher fürs Balkonkraftwerk verglichen, die es aktuell in Deutschland und Österreich zu kaufen gibt. Die Werte stammen aus Herstellerdatenblättern und unabhängigen Tests mit Messungen, jeweils mit Quelle. Den Marstek Venus E 3.0 betreiben wir seit Herbst 2025 selbst. Für ihn gelten trotzdem dieselben Regeln wie für alle anderen. Wie die Note zustande kommt, steht unten auf dieser Seite.
Die drei Finalisten im direkten Vergleich
- Mit Abstand am meisten Kapazität pro Euro
- Lokale Steuerung über LAN (Modbus), viele Home-Assistant-Lösungen
- Starke Notstrom-Steckdose
- App und WLAN-Verbindung in Tests und Foren unzuverlässig
- 60 kg, Montage zu zweit
- Wirkungsgrad im Test nur rund 85 %
- Günstiger Einstieg mit offizieller Home-Assistant-Integration
- Guter gemessener Wirkungsgrad (85,5 %)
- Breite Smart-Meter-Auswahl, modular erweiterbar
- Nur rund 85 % der Nennkapazität nutzbar (Test)
- Nulleinspeisung reagiert eher träge
- Lokale API muss erst in der App eingeschaltet werden
- Offizielle Home-Assistant-Integration und offizielle lokale Schnittstelle
- Sehr genaue Nulleinspeisung im Test
- Viel Kapazität, bis 42 kWh erweiterbar, wetterfest (IP66)
- Wirkungsgrad im Test nur rund 80 %, 7 W Standby
- 73 kg schwer
- Volle Leistung nur mit Festanschluss durch Fachkraft
- Gesamtnote
- 1,9
- Nutzbare Kapazität (gemessen)
- ca. 4,9 kWh
- Laden / Entladen max.
- 2.500 W
- Einspeisung an der Schuko-Steckdose
- 800 W
- Erweiterbar bis
- 15,36 kWh (3 Geräte)
- Wirkungsgrad Laden + Entladen (Test)
- ca. 85 %
- Standby-Verbrauch (Test)
- ca. 5–6 W
- Home Assistant
- Community-Integrationen
- Lokale Schnittstelle
- Modbus TCP über LAN
- Shelly Pro 3EM als Zähler
- ja
- Smart Meter im Paket
- nein
- Im Lieferumfang
- Wandhalterung, Kabel ca. 1,9 m
- Passender Hersteller-Zähler
- CT002 oder CT003 (P1)
- Erweiterung
- weiteres Venus-E-Gerät
- Garantie
- 10 Jahre
- Notstrom-Steckdose
- bis 2.500 W
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 60 kg
- Mit Abstand am meisten Kapazität pro Euro
- Lokale Steuerung über LAN (Modbus), viele Home-Assistant-Lösungen
- Starke Notstrom-Steckdose
- App und WLAN-Verbindung in Tests und Foren unzuverlässig
- 60 kg, Montage zu zweit
- Wirkungsgrad im Test nur rund 85 %
- Gesamtnote
- 2,4
- Nutzbare Kapazität (gemessen)
- ca. 1,6 kWh
- Laden / Entladen max.
- 1.400 W
- Einspeisung an der Schuko-Steckdose
- 800 W
- Erweiterbar bis
- 7,68–11,52 kWh*
- Wirkungsgrad Laden + Entladen (Test)
- 85,5 %
- Standby-Verbrauch (Test)
- nicht angegeben
- Home Assistant
- offizielle Integration
- Lokale Schnittstelle
- lokale HTTP-API (zenSDK)
- Shelly Pro 3EM als Zähler
- ja
- Smart Meter im Paket
- nein
- Im Lieferumfang
- 2 Wandhalterungen, Kabel 3 m
- Passender Hersteller-Zähler
- Smart Meter 3CT oder D0/P1
- Erweiterung
- Zusatzakku AB2000L/AB2000X
- Garantie
- 10 Jahre
- Notstrom-Steckdose
- bis 1.400 VA
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 24 kg
- Günstiger Einstieg mit offizieller Home-Assistant-Integration
- Guter gemessener Wirkungsgrad (85,5 %)
- Breite Smart-Meter-Auswahl, modular erweiterbar
- Nur rund 85 % der Nennkapazität nutzbar (Test)
- Nulleinspeisung reagiert eher träge
- Lokale API muss erst in der App eingeschaltet werden
- Gesamtnote
- 2,0
- Nutzbare Kapazität (gemessen)
- ca. 6,1 kWh
- Laden / Entladen max.
- 3.500 W
- Einspeisung an der Schuko-Steckdose
- 800 W
- Erweiterbar bis
- 42 kWh
- Wirkungsgrad Laden + Entladen (Test)
- ca. 80 %
- Standby-Verbrauch (Test)
- ca. 7 W
- Home Assistant
- offizielle Integration
- Lokale Schnittstelle
- Modbus TCP über WLAN
- Shelly Pro 3EM als Zähler
- unklar (Anker widersprüchlich)
- Smart Meter im Paket
- nein
- Im Lieferumfang
- 2 Wandhalterungen, Schuko-Kabel
- Passender Hersteller-Zähler
- Smart Meter Gen 2
- Erweiterung
- Zusatzakku BP7000 (7 kWh)
- Garantie
- 10 Jahre
- Notstrom-Steckdose
- bis 3.500 W
- Schutzart
- IP66
- Gewicht
- 73 kg
- Offizielle Home-Assistant-Integration und offizielle lokale Schnittstelle
- Sehr genaue Nulleinspeisung im Test
- Viel Kapazität, bis 42 kWh erweiterbar, wetterfest (IP66)
- Wirkungsgrad im Test nur rund 80 %, 7 W Standby
- 73 kg schwer
- Volle Leistung nur mit Festanschluss durch Fachkraft
Transparenz: Diese Seite enthält Partnerlinks zu Amazon. Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision, für dich ohne Aufpreis. Auf die Platzierung hat das keinen Einfluss.
* Zendure nennt für den 1600 AC+ je nach Quelle 4 oder 5 Zusatzakkus.
Alle 8 Steckdosen-Speicher im Überblick
| Modell | Note | Nutzbar | Wirkungsgrad | Home Assistant | Lokale Schnittstelle | Notstrom | Kaufen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Marstek Venus E 3.0 | 1,9 | ca. 4,9 kWh | ca. 85 % (Test) | Community | Modbus TCP (LAN) | bis 2.500 W | Bei Amazon suchen |
| Anker SOLIX Solarbank Max AC | 2,0 | ca. 6,1 kWh | ca. 80 % (Test) | offiziell | Modbus TCP (WLAN) | bis 3.500 W | Bei Amazon suchen |
| Zendure SolarFlow 2400 AC+ | 2,2 | 2,4 kWh (Nenn) | ca. 92 % (Test) | offiziell | zenSDK | bis 3.200 VA | Bei Amazon suchen |
| Zendure SolarFlow 1600 AC+ | 2,4 | ca. 1,6 kWh | 85,5 % (Test) | offiziell | zenSDK | bis 1.400 VA | Bei Amazon suchen |
| Hoymiles HiBattery 1920 AC | 2,9 | 1,92 kWh (Nenn) | bis 87 % (Hersteller) | Community (MQTT) | MQTT | keine echte | Bei Amazon suchen |
| EcoFlow STREAM AC 5000 | 3,3 | 5,02 kWh (Nenn) | noch kein Test | Community (Cloud) | keine offene | bis 3.000 W | Bei Amazon suchen |
| EcoFlow STREAM AC Pro | 3,4 | 1,92 kWh (Nenn) | nicht angegeben | Community (Cloud) | keine offizielle | bis 2.300 W | Bei Amazon suchen |
| Marstek Venus E Mini | 3,4 | ca. 1,7 kWh | ca. 80 % (Test) | nicht belegt | nicht belegt | 1,5 kVA | Bei Amazon suchen |
„Nenn“ heißt: Herstellerangabe, die tatsächlich nutzbare Menge liegt meist etwas darunter. Fehlende Messwerte haben wir nicht geschätzt, sondern in der Note niedrig bewertet. Deshalb landen die beiden EcoFlow-Modelle trotz guter Ausstattung hinten: Für sie gibt es noch keine unabhängigen Messungen, und sie lassen sich nur über die Cloud steuern.
Die Modelle im Einzelnen
Klick auf ein Modell, um Bewertung, Lieferumfang und alle Daten zu sehen.
Marstek Venus E 3.0
Testsieger Bei uns im Einsatz Für wen: Wer viel Speicher für wenig Geld will und mit etwas Bastelei leben kann. Note 1,9
- Nutzbare Kapazitätca. 4,9 kWhgemessen
- Wirkungsgradca. 85 %Test; Hersteller 93 %
- Standbyca. 5–6 WTest
- Home AssistantCommunity-Integrationen
- Garantie10 Jahre
- Gewicht60 kg
Unsere Einschätzung
Kein anderes Gerät im Vergleich bietet so viel nutzbare Kapazität pro Euro: Im Test kamen rund 4,9 kWh heraus, für einen Preis, für den die anderen Modelle deutlich weniger Speicher liefern. Dazu kommen bis zu 2.500 W Leistung (an der Schuko-Steckdose auf 800 W begrenzt) und eine starke Notstrom-Steckdose am Gerät. Wer Home Assistant nutzt, bekommt mit Modbus TCP über LAN eine stabile lokale Anbindung, allerdings nur über Lösungen aus der Community.
Der Haken ist die Software: Tester und Forennutzer berichten über Wochen von Verbindungsproblemen der App und Aussetzern nach Firmware-Updates, besonders bei schwachem WLAN. Mit 60 kg braucht der Aufbau zwei Personen.
Stärken
- Mit Abstand am meisten Kapazität pro Euro
- Lokale Steuerung über LAN (Modbus), viele Home-Assistant-Lösungen
- Starke Notstrom-Steckdose
Schwächen
- App und WLAN-Verbindung in Tests und Foren unzuverlässig
- 60 kg, Montage zu zweit
- Wirkungsgrad im Test nur rund 85 %
Passende Smart Meter
- everHome EcoTracker IR
- Shelly Pro 3EM
- HomeWizard P1 Meter
- Marstek CT003
- Marstek CT002
- Tibber Pulse IR (eingeschränkt: nur über Umwege (Shelly-Nachbildung))
Im Paket
Speicher, Wandhalterung, Anschlusskabel (ca. 1,9 m).
Extra kaufen
Zähler CT002 (Stromwandler) oder CT003 (für den P1-Anschluss am Stromzähler), falls kein Shelly oder HomeWizard vorhanden ist. Erweitern lässt er sich nur mit weiteren Venus-E-Geräten, einen Zusatzakku gibt es nicht.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 5,12 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- ca. 4,9 kWh
- Laden / Entladen
- bis 2.500 W, ab Werk 800 W Einspeisung
- Wirkungsgrad
- ca. 85 % (Test; Hersteller 93 %)
- Standby
- ca. 5–6 W (Test)
- Home Assistant
- Community-Integrationen
- Lokale Schnittstelle
- Modbus TCP (LAN), RS485, Open API
- Smart Meter
- Marstek CT002/CT003, Shelly Pro 3EM, HomeWizard P1, EcoTracker
- Notstrom-Steckdose
- ja, bis 2.500 W
- Erweiterbar bis
- 15,36 kWh (3 Geräte)
- Im Lieferumfang
- Speicher, Wandhalterung, Anschlusskabel ca. 1,9 m
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Zähler CT002 oder CT003 (P1), weitere Venus E
- Garantie
- 10 Jahre
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 60 kg
Anker SOLIX Solarbank Max AC
Premium Für wen: Wer einen großen, robusten Speicher sauber in Home Assistant einbinden will. Note 2,0
- Nutzbare Kapazitätca. 6,1 kWhgemessen
- Wirkungsgradca. 80 %Test
- Standbyca. 7 WTest
- Home Assistantoffizielle Integration
- Garantie10 Jahre
- Gewicht73 kg
Unsere Einschätzung
Der größte Speicher im Vergleich: 7 kWh, im Test rund 6,1 kWh nutzbar, erweiterbar bis 42 kWh. Anker liefert eine offizielle lokale Modbus-Schnittstelle und eine offizielle Home-Assistant-Integration mit, die sich auch für evcc nutzen lässt. Die Nulleinspeisung regelte im Test sehr genau. Mit IP66 und Korrosionsschutz ist er für draußen gebaut.
Beim Wirkungsgrad ist er nur Mittelmaß: Im Test kamen rund 80 % der geladenen Energie wieder heraus, dazu 7 W Eigenverbrauch. Mit 73 kg ist er sehr schwer, und mehr als 800 W gibt es nur mit Festanschluss durch eine Fachkraft.
Stärken
- Offizielle Home-Assistant-Integration und offizielle lokale Schnittstelle
- Sehr genaue Nulleinspeisung im Test
- Viel Kapazität, bis 42 kWh erweiterbar, wetterfest (IP66)
Schwächen
- Wirkungsgrad im Test nur rund 80 %, 7 W Standby
- 73 kg schwer
- Volle Leistung nur mit Festanschluss durch Fachkraft
Passende Smart Meter
- Anker SOLIX Smart Meter Gen 2
- everHome EcoTracker IR (eingeschränkt: angekündigt; laut Nutzer bisher nur Anzeige, keine Regelung)
- Shelly Pro 3EM (unklar: Anker nennt Shelly mal für DE, mal nur für NL/BE)
Im Paket
Speicher, Schuko-Kabel, zwei Wandhalterungen.
Extra kaufen
Anker Smart Meter Gen 2 (ob ein Shelly Pro 3EM in Deutschland unterstützt wird, gibt Anker widersprüchlich an), Zusatzakku BP7000 mit je 7 kWh, Bodensockel und das Wieland-Set für mehr als 800 W.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 7 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- ca. 6,1 kWh
- Laden / Entladen
- bis 3.500 W (Festanschluss), an Schuko 800 W
- Wirkungsgrad
- ca. 80 % (Test)
- Standby
- ca. 7 W (Test)
- Home Assistant
- offizielle Integration
- Lokale Schnittstelle
- Modbus TCP (offiziell, WLAN)
- Smart Meter
- Anker Smart Meter Gen 2 (Shelly Pro 3EM: Anker-Angaben widersprüchlich)
- Notstrom-Steckdose
- ja, bis 3.500 W, < 10 ms
- Erweiterbar bis
- 42 kWh
- Im Lieferumfang
- Speicher, Schuko-Kabel, 2 Wandhalterungen
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Smart Meter Gen 2, Zusatzakku BP7000 (7 kWh), Bodensockel, Wieland-Set
- Garantie
- 10 Jahre
- Schutzart
- IP66
- Gewicht
- 73 kg
Zendure SolarFlow 2400 AC+
Für wen: Wer möglichst wenig Strom beim Speichern verlieren will und dafür mehr zahlt. Note 2,2
- Nutzbare Kapazität2,4 kWhHerstellerangabe
- Wirkungsgradca. 92 %Test
- Standbyca. 5 WNutzermessung
- Home Assistantoffizielle Integration
- Garantie10 JahreHändlerangabe
- Gewicht27,3 kg
Unsere Einschätzung
Er hat den besten gemessenen Wirkungsgrad im Vergleich: Ein Test kam auf rund 92 %. Dazu kommen eine offizielle Home-Assistant-Integration, eine lokale API und eine starke Off-Grid-Steckdose. Für die gebotene Kapazität ist er aber teuer, und die App hatte in Tests Fehler.
Stärken
- Bester gemessener Wirkungsgrad im Feld (rund 92 %)
- Offizielle Home-Assistant-Integration und lokale API
- Starke Off-Grid-Steckdose, lüfterlos leise
Schwächen
- Teuer pro kWh
- App mit Fehlern, Kopplung teils nur manuell
- Neuer Akkutyp, ältere Zusatzakkus passen nicht
Passende Smart Meter
- everHome EcoTracker IR
- Shelly Pro 3EM
- Zendure Smart Meter D0
- Zendure Smart Meter 3CT
- HomeWizard P1 Meter (eingeschränkt: im Test zeigte der Verbrauch oft 0 W)
Im Paket
Gerät, 3-m-AC-Kabel, Halterungs-Set.
Extra kaufen
Zähler (Zendure 3CT, D0/P1 oder ein vorhandener Shelly), Zusatzakku AB3000L. Achtung: Der ältere AB3000X passt nicht.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 2,4 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- nicht angegeben
- Laden / Entladen
- bis 2.400 W, ab Werk 800 W Einspeisung
- Wirkungsgrad
- ca. 92 % (Test)
- Standby
- ca. 5 W (Nutzermessung)
- Home Assistant
- offizielle Integration
- Lokale Schnittstelle
- zenSDK (lokale HTTP-API)
- Smart Meter
- Zendure 3CT/D0, Shelly Pro 3EM/3EM, EcoTracker
- Notstrom-Steckdose
- ja, bis 3.200 VA
- Erweiterbar bis
- 16,8 kWh
- Im Lieferumfang
- Gerät, AC-Kabel 3 m, Halterungs-Set
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Smart Meter 3CT oder D0/P1, Zusatzakku AB3000L (nicht AB3000X), Smart Plug
- Garantie
- 10 Jahre (Händlerangabe)
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 27,3 kg
Zendure SolarFlow 1600 AC+
Preis-Tipp Für wen: Einsteiger mit Balkonkraftwerk, die Home Assistant nutzen oder nutzen wollen. Note 2,4
- Nutzbare Kapazitätca. 1,6 kWhgemessen
- Wirkungsgradca. 85,5 %Test
- Standbynicht angegeben
- Home Assistantoffizielle Integration
- Garantie10 Jahre
- Gewicht24 kg
Unsere Einschätzung
Der günstigste Weg zu einem Speicher mit offizieller Home-Assistant-Integration. Im Test erreichte er 85,5 % Wirkungsgrad, unterstützt viele Smart Meter (auch Shelly) und lässt sich auf 11,52 kWh erweitern. Schwächen: Nur rund 85 % der Nennkapazität waren im Test nutzbar, und die Nulleinspeisung reagierte mit ein bis drei Sekunden eher träge. Die lokale API ist ab Werk aus und muss in der App eingeschaltet werden.
Stärken
- Günstiger Einstieg mit offizieller Home-Assistant-Integration
- Guter gemessener Wirkungsgrad (85,5 %)
- Breite Smart-Meter-Auswahl, modular erweiterbar
Schwächen
- Nur rund 85 % der Nennkapazität nutzbar (Test)
- Nulleinspeisung reagiert eher träge
- Lokale API muss erst in der App eingeschaltet werden
Passende Smart Meter
Im Paket
Gerät, 3-m-AC-Kabel, zwei Wandhalterungen.
Extra kaufen
Zähler (Zendure 3CT, D0/P1 oder ein vorhandener Shelly), Zusatzakku AB2000L oder AB2000X. Wie viele Zusatzakkus möglich sind, gibt Zendure unterschiedlich an (4 oder 5).
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 1,92 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- ca. 1,6 kWh
- Laden / Entladen
- bis 1.400 W (1.600 W mit Zusatzakku), ab Werk 800 W
- Wirkungsgrad
- ca. 85,5 % (Test)
- Standby
- nicht angegeben
- Home Assistant
- offizielle Integration
- Lokale Schnittstelle
- zenSDK (ab Werk aus)
- Smart Meter
- Zendure 3CT/D0/P1, Shelly Pro 3EM/3EM, EcoTracker
- Notstrom-Steckdose
- ja, bis 1.400 VA
- Erweiterbar bis
- 7,68–11,52 kWh (Herstellerangaben widersprüchlich)
- Im Lieferumfang
- Gerät, AC-Kabel 3 m, 2 Wandhalterungen
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Smart Meter 3CT oder D0/P1, Zusatzakku AB2000L oder AB2000X
- Garantie
- 10 Jahre
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 24 kg
Hoymiles HiBattery 1920 AC
Für wen: Für alle, die einen kompakten, leisen Speicher per MQTT selbst steuern wollen. Note 2,9
- Nutzbare Kapazität1,92 kWhHerstellerangabe
- Wirkungsgradbis 87 %Hersteller
- Standbynicht angegeben
- Home AssistantCommunityMQTT, YAML
- Garantie10 Jahre
- Gewicht24 kg
Unsere Einschätzung
Kompakt, lautlos und mit integriertem Feuerlöschsystem. Lokal lässt er sich per MQTT steuern, Home Assistant braucht aber Handarbeit. Eine echte Notstrom-Steckdose fehlt, und Nutzer messen nur rund 1.000 W Leistung. Für den Wirkungsgrad gibt es bisher nur die Herstellerangabe.
Stärken
- Kompakt und lüfterlos leise
- Lokale Steuerung per MQTT
- Integriertes Feuerlöschsystem, IP66
Schwächen
- Keine echte Notstrom-Steckdose
- Nur rund 1.000 W Leistung trotz höherer App-Einstellung
- Home Assistant nur mit Handarbeit
Im Paket
Speicher und Anschlusskabel, aber keine Halterung.
Extra kaufen
Montageset, Zähler (laut Handbuch Shelly Pro 3EM oder EcoTracker). Laut Handbuch lassen sich höchstens zwei Geräte koppeln (3,84 kWh), dafür braucht es ein Erweiterungsset und ein Parallelkabel.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 1,92 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- nicht angegeben
- Laden / Entladen
- ca. 1.000 W, ab Werk 800 VA Einspeisung
- Wirkungsgrad
- bis 87 % (Hersteller)
- Standby
- nicht angegeben
- Home Assistant
- Community (MQTT, YAML)
- Lokale Schnittstelle
- MQTT
- Smart Meter
- Shelly Pro 3EM, EcoTracker (laut Handbuch)
- Notstrom-Steckdose
- keine echte (Off-Grid-Port für Mikro-WR)
- Erweiterbar bis
- 11,52 kWh
- Im Lieferumfang
- Speicher, Anschlusskabel, Off-Grid-Kabel, keine Halterung
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Montageset, zweites Gerät mit Erweiterungsset und Parallelkabel
- Garantie
- 10 Jahre
- Schutzart
- IP66
- Gewicht
- 24 kg
EcoFlow STREAM AC 5000
Für wen: Für alle, die viel Kapazität wollen und auf Messwerte warten können. Note 3,3
- Nutzbare Kapazität5,02 kWhHerstellerangabe
- Wirkungsgradnoch kein Test
- Standbynoch kein Test
- Home Assistantnur Community über Cloud
- Garantie10 Jahre
- Gewichtca. 44 kg
Unsere Einschätzung
Auf dem Papier stark: 5 kWh und bis 3.000 W in einem Gerät, viele Smart-Meter-Partner. Er ist aber erst seit September 2026 im Handel, und es gibt noch keinen unabhängigen Test mit Messwerten. Home Assistant geht nur über die Cloud. Wir bewerten ihn neu, sobald belastbare Messungen vorliegen.
Stärken
- 5 kWh und bis 3 kW in einem Gerät
- Viele Smart-Meter-Partner
- In bestehende STREAM-Systeme einbindbar
Schwächen
- Noch kein unabhängiger Test mit Messwerten
- Keine offene lokale Schnittstelle, Home Assistant nur über Cloud
- Leistungsangaben der Quellen widersprüchlich
Im Paket
Speicher, Netzkabel, Wandhalterung.
Extra kaufen
EcoFlow Smart Meter Dual CT, Zusatzakku STREAM Expansion 5000, für mehrere Geräte das STREAM Gateway (Einbau durch Elektriker). Ob ein vorhandener Shelly Pro 3EM direkt funktioniert, ist nicht belegt.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 5,02 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- noch kein Test
- Laden / Entladen
- bis 3.000 W, an Schuko 800 W (Händler)
- Wirkungsgrad
- noch kein Test
- Standby
- noch kein Test
- Home Assistant
- nur Community über Cloud
- Lokale Schnittstelle
- „Lokaler Modus“ laut Hersteller, keine offene API
- Smart Meter
- EcoFlow Smart Meter Dual CT, EcoFlow × Shelly (Shelly Pro 3EM direkt nicht belegt)
- Notstrom-Steckdose
- ja, bis 3.000 W (Ausführung unklar)
- Erweiterbar bis
- 15 kWh je Gerät
- Im Lieferumfang
- Speicher, Netzkabel, Wandhalterung
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Smart Meter Dual CT, Zusatzakku STREAM Expansion 5000, STREAM Gateway
- Garantie
- 10 Jahre
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- ca. 44 kg
EcoFlow STREAM AC Pro
Für wen: Für EcoFlow-Nutzer mit STREAM-System und alle, die Steckdosen direkt am Speicher brauchen. Note 3,4
- Nutzbare Kapazität1,92 kWhHerstellerangabe
- Wirkungsgradnicht angegeben
- Standbynicht angegeben
- Home Assistantnur Community über Cloud
- Garantie10 Jahre
- Gewicht21,5 kg
Unsere Einschätzung
Praktisch sind die zwei Steckdosen mit zusammen bis 2.300 W, und die App ist übersichtlich. Gesteuert wird aber nur über die Cloud, einige Smart-Funktionen kosten ein Abo, und unabhängige Messwerte zu Wirkungsgrad und Standby fehlen.
Stärken
- Zwei Steckdosen mit zusammen bis 2.300 W
- Kompakt, leise, klare App
- Mit allen Mikro-Wechselrichtern kombinierbar
Schwächen
- Steuerung nur über die Cloud, keine offizielle lokale API
- Einige Smart-Funktionen nur im Abo
- Keine unabhängigen Messwerte zu Wirkungsgrad und Standby
Passende Smart Meter
- Shelly Pro 3EM
- everHome EcoTracker IR (ja (Test))
- Tibber Pulse IR (ja (Test): über die Tibber-Cloud)
Im Paket
Speicher, 1,5-m-AC-Kabel, Montagehalterung.
Extra kaufen
EcoFlow Smart Meter (oder ein vorhandener Shelly Pro 3EM, EcoTracker IR laut Presse), weitere STREAM-Geräte samt Parallelkabel, Smart Plugs.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 1,92 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- nicht angegeben
- Laden / Entladen
- 1.050 W laden, 800 W Einspeisung
- Wirkungsgrad
- nicht angegeben
- Standby
- nicht angegeben
- Home Assistant
- nur Community über Cloud
- Lokale Schnittstelle
- keine offizielle
- Smart Meter
- EcoFlow Smart Meter, Shelly Pro 3EM, EcoTracker IR (Presse), Tibber Pulse (Cloud)
- Notstrom-Steckdose
- ja, 2 Steckdosen bis 2.300 W
- Erweiterbar bis
- 11,52 kWh
- Im Lieferumfang
- Speicher, AC-Kabel 1,5 m, Montagehalterung
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- EcoFlow Smart Meter, weitere STREAM-Geräte (bis 6), Parallelkabel, Smart Plugs
- Garantie
- 10 Jahre
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 21,5 kg
Marstek Venus E Mini
Für wen: Für wenig Platz und kleine Balkonkraftwerke ohne Home Assistant. Note 3,4
- Nutzbare Kapazitätca. 1,7 kWhgemessen
- Wirkungsgradca. 80 %Test
- Standbyca. 8 WTest
- Home Assistantnicht belegt
- Garantiebis 10 Jahrenach Registrierung
- Gewicht22 kg
Unsere Einschätzung
Sehr flach, leicht und schnell eingerichtet, die Nulleinspeisung regelte im Test genau. Dafür kamen nur rund 80 % der Energie wieder heraus, der Standby lag bei 8 W, und unter Volllast drosselt das Gerät. Eine lokale Schnittstelle für Home Assistant ist für den Mini bisher nicht belegt.
Stärken
- Sehr flach und leicht, Wandmontage möglich
- Schnelle, genaue Nulleinspeisung
- Notstrom schaltet schnell um
Schwächen
- Wirkungsgrad im Test nur rund 80 %, 8 W Standby
- Drosselt unter Volllast
- Lokale Schnittstelle und Home Assistant nicht belegt
Passende Smart Meter
- Marstek CT002
- everHome EcoTracker IR (ja (Test))
- Shelly Pro 3EM (ja (Test))
Im Paket
Speicher, 3-m-Anschlusskabel, Wandhalterung.
Extra kaufen
Zähler CT002 (auch als Set erhältlich), alternativ ein vorhandener Shelly Pro 3EM oder EcoTracker.
Alle technischen Daten
- Nennkapazität
- 2,01 kWh
- Nutzbar (gemessen)
- ca. 1,7 kWh
- Laden / Entladen
- 1.500 W Nenn (Test: rund 1.100–1.250 W), ab Werk 800 W
- Wirkungsgrad
- ca. 80 % (Test)
- Standby
- ca. 8 W (Test)
- Home Assistant
- nicht belegt
- Lokale Schnittstelle
- nicht belegt
- Smart Meter
- Marstek CT002, Shelly Pro 3EM, EcoTracker
- Notstrom-Steckdose
- ja, 1,5 kVA, < 15 ms
- Erweiterbar bis
- nicht angegeben
- Im Lieferumfang
- Speicher, Anschlusskabel 3 m, Wandhalterung
- Smart Meter im Paket
- nein
- Zubehör (optional)
- Zähler CT002 (im Set)
- Garantie
- bis 10 Jahre (nach Registrierung)
- Schutzart
- IP65
- Gewicht
- 22 kg
Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten: so geht’s
Ein Steckdosen-Speicher arbeitet unabhängig vom Wechselrichter deines Balkonkraftwerks. Du musst an der bestehenden Anlage nichts umbauen.
- 1. Überschuss prüfenSchau in der App deines Wechselrichters oder Zählers, wie viel Strom an sonnigen Tagen ins Netz geht. Bei 800 W sind das oft 2 bis 4 kWh. Danach richtet sich die Größe.
- 2. Speicher wählenKapazität passend zum Überschuss, dazu Smart-Home-Anbindung, unterstützte Zähler und Aufstellort (innen oder außen, Gewicht).
- 3. Smart Meter einrichtenOhne Zähler am Hausanschluss gibt es keine Nulleinspeisung. Ein vorhandener Shelly Pro 3EM reicht bei den meisten Modellen; Stromwandler setzt eine Elektrofachkraft.
- 4. Aufstellen und ansteckenSpeicher an eine normale Schuko-Steckdose anschließen. Er speist ab Werk höchstens 800 W ein, das bleibt bei Schuko-Anschluss so.
- 5. In der App koppelnSpeicher und Zähler verbinden, Nulleinspeisung aktivieren, Reserve für die Notstrom-Steckdose festlegen.
- 6. AnmeldenIn Deutschland ins Marktstammdatenregister, in Österreich beim Netzbetreiber melden. Details im Ratgeber zur Anmeldung.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Smart MeterOhne Zähler am Hausanschluss weiß der Speicher nicht, wann er laden oder entladen soll. Bei keinem Modell liegt einer im Standardpaket. Prüfe, ob dein vorhandener Zähler (z. B. Shelly Pro 3EM) unterstützt wird.
- Verlust beim LadenZwischen 80 und 92 % der gespeicherten Energie kommen in den Tests wieder heraus. Dazu kommt der Standby: 7 W rund um die Uhr sind rund 60 kWh im Jahr.
- Home Assistant und lokale SteuerungEine offizielle Integration oder eine lokale Schnittstelle (Modbus, MQTT, lokale API) funktioniert auch ohne Internet und ohne Hersteller-Cloud.
- 800 W an der SteckdoseAlle Geräte speisen ab Werk mit höchstens 800 W ein. Mehr ist nur mit Festanschluss durch eine Elektrofachkraft erlaubt.
- Gewicht und AufstellortZwischen 22 und 73 kg. Für draußen auf IP65 oder IP66 und den Temperaturbereich achten. Beim Hoymiles fehlt die Halterung im Paket.
- NotstromDie Notstrom-Steckdose versorgt nur Geräte, die direkt daran hängen, nicht das ganze Haus.
Smart Meter für deinen Speicher
Bei keinem Speicher liegt ein Zähler bei. Diese beiden unterstützen die meisten verglichenen Modelle:
- everHome EcoTracker IR Lesekopf für die Infrarot-Schnittstelle des Stromzählers Passt zu: Marstek Venus E 3.0, Zendure SolarFlow 2400 AC+, Zendure SolarFlow 1600 AC+, Hoymiles HiBattery 1920 AC, EcoFlow STREAM AC Pro, Marstek Venus E Mini Bei Amazon ansehen →
- Shelly Pro 3EM Stromwandler im Verteiler, 3 Phasen bis 120 A Passt zu: Marstek Venus E 3.0, Zendure SolarFlow 2400 AC+, Zendure SolarFlow 1600 AC+, Hoymiles HiBattery 1920 AC, EcoFlow STREAM AC Pro, Marstek Venus E Mini Bei Amazon suchen →
Partnerlinks · Preis und Verfügbarkeit siehe Händler · Kompatibilität laut Herstellerangaben, Stand Oktober 2026
Welcher Zähler zu welchem Speicher passt, steht in unserem Smart-Meter-Vergleich fürs Balkonkraftwerk mit zehn Zählern und einer Tabelle für alle acht Speicher. In jeder Modellkarte oben findest du außerdem die passenden Zähler. Mehr im Ratgeber Lohnt sich ein Stromspeicher?
Rechner: Lohnt sich ein Stromspeicher?
Ist das erlaubt? Deutschland und Österreich
Deutschland
Ein Speicher an der Steckdose ist nicht verboten, fällt aber nicht automatisch unter die Erleichterungen für Balkonkraftwerke. Die Norm für Steckersolargeräte (DIN VDE V 0126-95) erfasst Speicher bisher nicht, eine eigene Norm ist in Arbeit.
Den Speicher musst du im Marktstammdatenregister eintragen. Ob zusätzlich der Netzbetreiber informiert werden muss, wird unterschiedlich gehandhabt. Frag im Zweifel bei deinem Netzbetreiber nach.
Österreich
Auch hier gilt die Grenze von 800 W. Anlagen meldest du beim Netzbetreiber, ein zentrales Register wie in Deutschland gibt es nicht.
Manche Netzbetreiber, etwa die Wiener Netze, erlauben für Erzeugungsanlagen keinen Schuko-Stecker. Eine eigene Regel für Speicher an der Steckdose haben wir nicht gefunden. Kläre den Anschluss vorab mit deinem Netzbetreiber.
Das ist keine Rechtsberatung, sondern der Stand unserer Recherche im Oktober 2026. Ausführlich: Steckdosen-Speicher anmelden in Deutschland und Österreich.
Detailliertes Datenblatt
Speicher und Leistung
| Eigenschaft | Marstek Venus E 3.0 | Zendure SolarFlow 1600 AC+ | Anker SOLIX Solarbank Max AC |
|---|---|---|---|
| Nennkapazität | 5,12 kWh | 1,92 kWh | 7 kWh |
| Nutzbar (gemessen) | ca. 4,9 kWh | ca. 1,6 kWh | ca. 6,1 kWh |
| Laden / Entladen | bis 2.500 W | bis 1.400 W (1.600 W mit Zusatzakku) | bis 3.500 W (Festanschluss) |
| Zellchemie | LiFePO4 | LiFePO4 | LFP |
Smart Home und Zähler
| Eigenschaft | Marstek Venus E 3.0 | Zendure SolarFlow 1600 AC+ | Anker SOLIX Solarbank Max AC |
|---|---|---|---|
| Unterstützte Zähler | Marstek CT002/CT003, Shelly Pro 3EM, HomeWizard P1, EcoTracker | Zendure 3CT/D0, Shelly Pro 3EM, EcoTracker | Anker Smart Meter Gen 2 |
| Lokale Schnittstelle | Modbus TCP (LAN), RS485, Open API | zenSDK (ab Werk aus) | Modbus TCP (offiziell, WLAN) |
Gehäuse und Garantie
| Eigenschaft | Marstek Venus E 3.0 | Zendure SolarFlow 1600 AC+ | Anker SOLIX Solarbank Max AC |
|---|---|---|---|
| Schutzart | IP65 | IP65 | IP66 |
| Gewicht | 60 kg | 24 kg | 73 kg |
| Zyklen laut Hersteller | über 6.000 | 6.000 (bis 70 %) | 10.000 |
| Garantie | 10 Jahre | 10 Jahre | 10 Jahre |
Unser Fazit: Für wen passt was?
Drei Empfehlungen, je nachdem, was dir wichtig ist.
Marstek Venus E 3.0
Nimm den Marstek, wenn du möglichst viel Speicher für dein Geld willst und dich eine zickige App nicht abschreckt. Mit Modbus über LAN ist er für Home Assistant gut erreichbar.
Bei Amazon suchen →Zendure SolarFlow 1600 AC+
Nimm den Zendure 1600 AC+, wenn du klein und günstig einsteigen willst und Wert auf eine offizielle Home-Assistant-Integration legst. Später lässt er sich erweitern.
Bei Amazon suchen →Anker SOLIX Solarbank Max AC
Nimm den Anker Max AC, wenn du viel Kapazität brauchst, das Gerät draußen stehen soll und du es sauber und offiziell in dein Smart Home einbinden willst.
Bei Amazon suchen →Häufige Fragen vor dem Kauf
Darf ich einen Stromspeicher einfach an die Steckdose anschließen?
In Deutschland ist es nicht verboten, solange höchstens 800 W eingespeist werden. Der Speicher muss ins Marktstammdatenregister. In Österreich meldest du ihn beim Netzbetreiber; einige Netzbetreiber erlauben für Erzeugungsanlagen keinen Schuko-Stecker. Frag im Zweifel vorher nach.
Brauche ich einen Smart Meter?
Ja, sonst weiß der Speicher nicht, wann im Haus Strom gebraucht wird. Bei keinem der acht Modelle liegt ein Zähler im Standardpaket. Die meisten arbeiten auch mit einem vorhandenen Shelly Pro 3EM oder einem EcoTracker-Lesekopf, sonst brauchst du den Zähler des Herstellers, etwa den CT002 von Marstek oder den Smart Meter Gen 2 von Anker.
Wie viel Strom geht beim Speichern verloren?
In den Tests kamen zwischen etwa 80 und 92 Prozent der geladenen Energie wieder heraus. Dazu kommt der Standby-Verbrauch von rund 5 bis 8 Watt, das sind 40 bis 70 kWh im Jahr.
Welche Steckdosen-Speicher funktionieren mit Home Assistant?
Eine offizielle Integration des Herstellers haben die Anker Solarbank Max AC und die Zendure-Modelle. Den Marstek Venus E 3.0 bindest du über Modbus und Lösungen aus der Community ein, den Hoymiles über MQTT. Die EcoFlow-Modelle gehen nur über die Cloud.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Bei Geräten mit Notstrom-Steckdose laufen die direkt angesteckten Verbraucher weiter. Das Hausnetz selbst wird nicht versorgt, dafür bräuchte es einen Festanschluss mit Umschalteinrichtung.
Kann ich mehr als 800 Watt einspeisen?
Viele Geräte könnten mehr, dürfen an der Schuko-Steckdose aber nur 800 W einspeisen. Mehr Leistung ist nur mit Festanschluss durch eine Elektrofachkraft und Anmeldung beim Netzbetreiber erlaubt.
Kann man einen Speicher an jedes Balkonkraftwerk anschließen?
Ein Steckdosen-Speicher (AC-Speicher) arbeitet unabhängig vom Wechselrichter und wird an eine normale Steckdose angeschlossen. Damit passt er zu jedem bestehenden Balkonkraftwerk. Voraussetzung ist ein Smart Meter am Hausanschluss.
Wie viel kWh Speicher sind für ein Balkonkraftwerk sinnvoll?
So viel, wie dein Balkonkraftwerk an einem typischen Sonnentag übrig hat. Bei 800 W sind das meist 2 bis 3 kWh. Größer lohnt sich mit einer größeren PV-Anlage.
Lohnt sich ein Speicher im Winter?
Kaum, denn im Winter bleibt meist kein Überschuss übrig, den der Speicher aufnehmen könnte. Rechne deshalb mit 150 bis 220 Tagen im Jahr, an denen er etwas zu tun hat.
Funktioniert der Speicher ohne Internet?
Das hängt vom Modell ab. Marstek (Modbus über LAN), Anker (Modbus), Zendure (lokale API) und Hoymiles (MQTT) lassen sich lokal steuern. Die EcoFlow-Modelle laufen über die Hersteller-Cloud.
Darf ein Balkonkraftwerk-Speicher draußen stehen?
Alle acht Modelle haben Schutzart IP65 oder IP66 und sind laut Hersteller für draußen geeignet. Achte auf den Temperaturbereich: Bei starkem Frost laden manche Geräte nicht.
Kann man mehrere Speicher kombinieren?
Ja, je nach Hersteller: Marstek koppelt bis zu drei Geräte einphasig, Anker und Zendure erweitern über Zusatzakkus, EcoFlow über weitere STREAM-Geräte. Beim Hoymiles sind laut Handbuch höchstens zwei Geräte möglich.
Was ist besser: AC-Speicher oder DC-Speicher?
Ein AC-Speicher an der Steckdose lässt sich ohne Umbau nachrüsten. Ein DC- oder Hybrid-Speicher sitzt zwischen Modul und Wechselrichter und braucht einen Umbau der Anlage, lädt den Solarstrom aber mit weniger Umwandlungsschritten.
Lohnt sich ein Steckdosen-Speicher?
Das hängt davon ab, wie viel Überschuss deine Anlage hat und was dein Strom kostet. Mit dem Rechner auf dieser Seite kannst du deine eigenen Zahlen eintragen und siehst, nach wie vielen Jahren sich das Gerät bezahlt macht.
Begriffe kurz erklärt
- Steckdosen-Speicher (AC-Speicher)Ein Stromspeicher, der über eine normale Steckdose lädt und entlädt. Er hat keinen eigenen Solar-Eingang und lässt sich deshalb an jedes bestehende Balkonkraftwerk nachrüsten.
- Nutzbare KapazitätDie Energiemenge, die tatsächlich wieder aus dem Speicher kommt. Sie liegt meist unter der Nennkapazität im Datenblatt, weil ein Teil als Reserve bleibt.
- WirkungsgradAnteil der geladenen Energie, der beim Entladen wieder herauskommt. In unabhängigen Tests lagen die Steckdosen-Speicher zwischen etwa 80 und 92 %.
- NulleinspeisungDer Speicher gibt nur so viel Strom ab, wie im Haus gerade gebraucht wird. Dafür braucht er die Messwerte eines Smart Meters am Hausanschluss.
- Standby-VerbrauchStrom, den der Speicher selbst rund um die Uhr braucht. 7 W sind über das Jahr rund 61 kWh.
- Hybrid-Speicher (DC)Speicher mit eigenem Solar-Eingang, die zwischen Modul und Wechselrichter sitzen. Dafür muss die bestehende Anlage umgebaut werden.
So haben wir bewertet
Die Note setzt sich aus sechs Kriterien zusammen. Die Gewichtung richtet sich danach, was im Alltag mit einem Speicher am meisten zählt.
- Smart Home und lokale Steuerung25 %
Home Assistant, Modbus, MQTT, lokale API und unterstützte Zähler.
- Verlust beim Laden25 %
Gemessener Wirkungsgrad über Laden und Entladen, dazu der Standby-Verbrauch.
- Preis je nutzbarer kWh20 %
Was eine tatsächlich nutzbare Kilowattstunde Speicher kostet.
- Garantie10 %
Jahre, Zyklen und Bedingungen der Herstellergarantie.
- Support und Zuverlässigkeit10 %
App, Updates und Ausfälle laut Tests und Foren, in eigenen Worten.
- Kapazität und Leistung10 %
Nutzbare kWh, Lade- und Entladeleistung, Erweiterbarkeit.
- Gemessen vor HerstellerWerte aus unabhängigen Tests zählen mehr als Datenblatt-Angaben.
- Nichts geschätztFehlt ein Wert, bewerten wir ihn niedrig, statt ihn zu raten.
- Sicherheit als GrenzeEin Prüfurteil „mangelhaft“ begrenzt die Note auf höchstens 4,0. Stiftung Warentest hat 4/2026 nur Hybrid-Speicher geprüft.
Mehr dazu unter Wie wir testen und Geld verdienen.
Quellen anzeigen (Stand Oktober 2026)
Technische Daten aus den Herstellerdatenblättern, Messwerte aus diesen Tests:
- Marstek Venus E 3.0: techtest.org, home&smart, akkudoktor-Forum
- Anker SOLIX Solarbank Max AC: SmartZone, Datenblatt, Anker: Home Assistant
- Zendure SolarFlow 2400 AC+: Tom’s Guide (FR), Datenblatt
- Zendure SolarFlow 1600 AC+: techtest.org, Zendure-Support
- Hoymiles HiBattery 1920 AC: Datenblatt, home&smart
- EcoFlow STREAM AC Pro: Datenblatt, GIGA-Langzeittest
- EcoFlow STREAM AC 5000: home&smart (Vorstellung)
- Marstek Venus E Mini: SmartZone, home&smart
- Lieferumfang und Zubehör: Anker-Bedienungsanleitung, Zendure-Support 1600 AC+, Zendure-Support 2400 AC+, Hoymiles-Handbuch, EcoFlow-Handbuch STREAM AC Pro, SmartZone Venus E 3.0
- Rechtslage: C.A.R.M.E.N. Marktübersicht Stecker-Speicher, Verbraucherzentrale: Marktstammdatenregister, Wiener Netze, Stiftung Warentest 4/2026